Gastbeitrag: Schönes mit der Negativtechnik – Projekt 3

Wie angekündigt, bereichert heute Sandra mit ihrem Gastbeitrag die Serie „Fenster zum Glück“. Bitte, Sandra:

„Kennt ihr das? Manchmal fehlt es einfach an den richtigen Stempeln zu einem Thinlits-Set. Mir geht es zumindest so mit dem Set der Sechseckschachtel aus dem Frühjahrs-Katalog. Die Ausstanzformen mit den kleinen Kerzen, die so prima für Geburtstagskarten sind oder das große Motiv mit der Blüte in der Mitte gefällt mir so gut, dass ich davon am liebsten einen Stempel hätte…..Tja, den gibt es nun mal  leider nicht.

Aber Frau ist ja nicht dumm und weiß sich zu helfen! 🙂 Ich habe mir also das Thinlit geschnappt und aus einem Stück Pergament ein Negativ erstellt, indem ich das Ganze einmal durch die Big Shot genudelt habe.

Achtung: Denkt daran, dass das Pergamentstück schon ein ordentliches Stück größer sein sollte als das Motiv, welches Ihr ausstanzt, damit ihr beim späteren Färben mit der Rolle oder Fingerschwämmchen nicht ungewollt über die Ränder kommt und dann im schlimmsten Fall euren Cardstock beschmiert.

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Für die Karten diente mir das Pergament nun als Negativ. Ich fixierte das Pergament mit Washitape auf ein Blatt Flüsterweiß und suchte mir die Stempelfarben Zartrosa und Wasabi aus. Mit der Schwammrolle ging ich zuerst in den Zartrosaton, um die Blütenmitte farbig zu gestalten. Hier musste ich nicht allzu genau sein, da ich bewusst eine dunklere Farbe für den Außenbereich gewählt habe, die das nicht gewollte Rosa auf den Blättern später überdeckt. 😉

Mit einer zweiten Farbrolle nahm ich nun das Wasabigrün auf, indem ich leicht über das Stempelkissen rollte (Achtung: Es sieht bei hellen Farben oft so aus, als ob die Farbe gar nicht aufgenommen wird, aber das täuscht. Ich empfehle hier Schritt für Schritt zu arbeiten und nach jeder Farbaufnahme schon einmal über das Negativ zu rollen, denn man ist erstaunt, wieviel Farbe doch auf der Rolle ist. Außerdem kann man ja mehrfach über das Negativ rollen, um die Farbe zu verstärken.

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Nachdem ich das Pergament wieder entfernt habe, habe ich dies noch an anderen Stellen auf das Papier fixiert und den Vorgang wiederholt.

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Das Pergament lässt sich im Übrigen mehrfach benutzen. Einfach nach dem Gebrauch mit einem feuchten Lappen oder feuchter Küchenrolle abwischen und nach dem Trocknen flach verstauen. Ich habe ein Notizbuch mit festerem Einband, in dem ich die einzelnen Negative aufbewahre. So verknicken sie nicht. Und wie sieht das Resultat aus? Das seht ihr hier:

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Bei der Box habe ich die Ausstanzung der Blüte mit einem Stück flüsterweißem Papier hinterlegt und vorher auch wie oben beschrieben einfach mit der Schwammrolle zuerst in Rosa die Innenblüte und dann mit Wasabigrün die Außenbereiche eingefärbt.

Die kleine Hummel ist aus dem Set „Li(e)belleien“ und in Silber ausgestanzt.  Die Blätter und der schöne Spruch sind aus dem Sale-a-bration Set „Gartengrüße“.

Probiert es doch selbst mal zuhause aus, diese Technik geht natürlich auch mit anderen Thinlits. Lasst euren Ideen freien Lauf! Ist es nicht toll, wie vielseitig die Produkte sind?“

Vielen Dank für deinen ausführlichen Technik-Beitrag, liebe Sandra! Besonders die blaue Box gefällt richtig gut! Morgen stelle ich hier ein weiteres Projekt zum „Fenster zum Glück“ vor – schaut wieder rein. Bis bald!

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